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Ausgewählte Städte und Gemeinden - untere Moldau

Kamýk nad Vltavou (Kamaik)

Das Städtchen im Moldautal wurde Ende des 10. Jahrhunderts von den Přemysliden gegründet. Seit dem 17. Jh. verfügt der Ort über eine Schule, ein Krankenhaus und eine Brauerei. Im Jahr 1887 wurde hier eine Brücke gebaut. Das Gemeindeleben hat sich im Zusammenhang mit dem Bau des Staudamms und des Wasserkraftwerks zwischen 1956 und 1962 grundsätzlich verändert.

Štěchovice

Die erste Erwähnung des Marktfleckens stammt bereits aus dem Jahr 1209. Beide Ufer der Moldau, in die in Štěchovice der Bach Kocába mündet, verbindet die zu Beginn des Zweiten Weltkriegs fertiggestellte Stahlbetonbrücke des Dr. E. Beneš. Architektonisch wertvolle Jugendstilkirche des Hl. Johannes von Nepomuk. Weiter stromabwärts, unweit von Štěchovice wurde zwischen 1938 und 1945 ein Staudamm mit einem Wasserkraftwerk und einer Schiffsschleuse errichtet.

Davle

Ein Marktflecken 20 km südlich der Hauptstadt am Zusammenfluss der Moldau und der Sázava (Sasau), gegründet wahrscheinlich im Jahr 999 wegen der günstigen Lage an der Kreuzung der Wasser- und Landstraßen. Im 13. Jh. Goldförderung. In Davle gibt es zwei Brücken über die Moldau.

Zbraslav (Königsaal)

Ursprünglich eine Stadt, seit 1974 ein Stadtteil von Prag, zwischen den Flüssen Moldau und Berounka (Beraun). Die ersten schriftlichen Erwähnungen Zbraslavs (Königsaal) stammen aus dem Jahr 1115. Im Jahr 1292 gründete hier Wenzel II. ein Zisterzienserkloster. Seit 1921 wirkte in Zbraslav als Arzt der Schriftsteller Vladislav Vančura.

Praha (Prag)

Die Hauptstadt der Tschechischen Republik und die flächengrößte (496 km²) und bevölkerungsreichste (1 237 893 Einwohner – Stand März 2009) Stadt des Landes. Sitz des Staatspräsidenten, der Regierung und weiterer Institutionen. Zu Beginn des 10. Jh. entstand auf einem Felsvorsprung über der Moldau ein Fürstenpalast, an dessen Stelle später die Prager Burg, der Verwaltungssitz der Přemysliden-Fürsten, errichtet wurde. Im Laufe der Zeit wurde Prag zu einem wirtschaftlichen, Verwaltungs- und Kulturmittelpunkt des Landes.

Roztoky (Roztok)

(Roztoky u Prahy, auch Roztoky nad Vltavou genannt). Eine Stadt nördlich von Prag am linken Moldauufer. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der Stadt Roztoky stammen aus dem Jahr 1233, die Geschichte der Besiedlung dieses Gebiets reicht jedoch vermutlich viel weiter zurück. Das Schloss von Rozoky beherbergt eine Ausstellung des Mittelböhmischen Museums.

Kralupy nad Vltavou (Kralup an der Moldau)

Der vermutlich bereits in der Urzeit besiedelte Ort wird erstmals in der Urkunde von König Wenzel I. aus dem Jahr 1253 erwähnt. Kralupy ist ein bedeutender Eisenbahnknoten für mehrere regionale Strecken und eine Hauptstrecke (Praha - Děčín). Im Zweiten Weltkrieg wurde Kralupy durch die Bombenangriffe der Alliierten stark beschädigt.

Nelahozeves (Mülhausen)

Eine Stadt am linken Ufer der Moldau, bekannt vor allem als Geburtsort des Komponisten Antonín Dvořák. Die erste erhaltene urkundliche Erwähnung von Nelahozeves (Mülhausen) stammt aus dem Jahr 1253, das hiesige Gebiet war jedoch bereits in der Jungsteinzeit besiedelt. Hier befindet sich ein architektonisch sehr wertvolles Renaissance-Schloss.

Veltrusy (Weltrus)

Einst ein Marktflecken, seit 1994 eine Stadt im Landkreis Mělník (Melnik) am rechten Moldauufer, auf einer Höhe von 172 m.ü.M. Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1226. Die Stadt ist vor allem wegen des Barockschlosses mit der großen romantischen Parkanlage bekannt.

Mělník (Melnik)

Eine auf 156 m. ü. M. gelegene Stadt über dem Zusammenfluss der Moldau und der Elbe aus dem 13. Jh. (das hiesige Gebiet war jedoch bereits in der Jungsteinzeit besiedelt), mit der einmaligen Silhouette des Schlosses und der Türme der Kirche des Hl. Peter und Paul. Zentrum eines Landwirtschaftsgebietes, bekannt vor allem wegen dem Weinanbau.