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Ausgewählte Städte und Gemeinden - obere Moldau

Kvilda (Außergefild)

Malerische Ortschaft im Zentralteil des Böhmerwalds, Ausgangspunkt vieler Wanderwege. Die höchstgelegene tschechische Ortschaft mit einer Kirche (1 065 m. ü. M.). Verfallenes altes Holzschlösschen. Unterhalb von Kvilda dreht der Bach Černý potok, der später zur Warmen Moldau (Teplá Vltava) wird, in Richtung Südosten.

Lenora (Eleonorenhain)

Im Tal der Warmen Moldau (Teplá Vltava), 765 m ü. M., liegt eine der jüngsten Ortschaften in Böhmerwald „Lenora“, die 1834 an der ehemals berühmten Glashütte gegründet wurde. Zu den bedeutendsten hiesigen Sehenswürdigkeiten gehört neben der alten Volksarchitektur auch das Schlösschen, der gemauerte gemeindeeigene Brotofen und die überdachte Holzbrücke über den Fluss, die sog. Rechle-Brücke.

Nová Pec (Neuofen)

Die erste schriftliche Erwähnung der Siedlung zwischen der Moldau und dem Schwarzenberger Kanal mit einer alten Holzfäller- und Flößer-Tradition stammt vom Ende des 17. Jahrhunderts. Bei Nová Pec (Neuofen), 726 m. ü. M., mündet die Moldau in den Lipno-Stausee, wo die Wassersportstrecke an der oberen Moldau endet.

Horní Planá (Oberplan)

Ein Städtchen am linken Moldauufer (bzw. am Ufer des Lipno-Stausees), unweit der Grenze des Nationalparks Böhmerwald, bekannt vor allem als der Geburtsort des Schriftstellers Adalbert Stifter. Die ersten Erwähnungen der Ortschaft stammen aus der 1. Hälfte des 14. Jh. Heute ein Urlaubsort, Fähren-Anlegeplatz; Transportmöglichkeit zum gegenüberliegenden Ufer.

Frymburk (Friedberg)

Die ersten Erwähnungen des ursprünglichen Marktstädtchens stammen aus der 2. Hälfte des 13. Jh. Nach dem Auffüllen des Lipno-Stausees musste Frymburk (Friedberg) teilweise neu erbaut werden. Derzeit ein Urlaubsort auf der Halbinsel am linken Seeufer. Fähren-Anlegeplatz; Transportmöglichkeit zum gegenüberliegenden Ufer.

Lipno nad Vltavou (Lippen)

Die ursprüngliche Holzfällersiedlung verschwand komplett mit dem Auffüllen des Lipno-Stausees. Die heutige Ortschaft in der Nähe des Kraftwerks Lipno I wurde zwischen 1952 und 1960 gleichzeitig mit dem Bau des Wasserwerks neu aufgebaut.

Loučovice (Kienberg)

Eine Gemeinde an der Moldau, weniger als 3 km unter dem Wasserwerk Lipno I im Flussabschnitt der sog. Teufelsströme (Čertovy proudy), auf einer Höhe von 690 m. ü. M. gelegen. Die ersten Erwähnungen der Ortschaft stammen aus dem Jahr 1361. Seit den 80. Jahren des 19. Jahrhunderts gibt es in Loučovice (Kienberg) das berührte Papier- und Zellstoffwerk Porák.

Vyšší Brod (Höhenfurth)

Die südlichste Ortschaft Tschechiens, am rechten Moldauufer unter dem Wasserwerk Lipno II gelegen. Die ersten schriftlichen Erwähnungen der Siedlung an der Furt durch die Moldau stammen aus dem Jahr 1256. Bekanntes Zisterzienserkloster, Postmuseum u. a. Der Ausgangspunkt für Flussfahrten auf der Moldau.

Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg)

In der Ortschaft befindet sich eine in der Mitte des 13. Jh. von den Witigonen gegründete Burg. Wegen der Sehenswürdigkeiten, der attraktiven Lage sowie des guten Rufs als Wassersportzentrum gehört Rožmberk (Rosenberg) zu den meist besuchten Orten im Landkreis Český Krumlov (Böhmisch Krumau).

Český Krumlov (Böhmisch Krumau)

Die heute zu den touristisch attraktivsten Orten Tschechiens gehörende Stadt wurde 1274 von den Witigonen gegründet. Der am Mäander der Moldau liegende, mittelalterliche Kern von Český Krumlov (Böhmisch Krumau) ist seit 1992 auf der Liste UNESCO-Weltkulturerbes verzeichnet.

České Budějovice (Budweis)

Am Zusammenfluss der Moldau mit der Malše (Maltsch) liegt die Verwaltungs- und Kulturmetropole der Region Südböhmen. Die königliche Stadt wurde 1256 von Přemysl Otakar II gegründet. Wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten und dank der weiteren, historisch wertvollen Orte und Sehenswürdigkeiten in der nahen Umgebung gehört České Budějovice (Budweis) zum beliebten Reiseziel vieler Touristen.

Hluboká nad Vltavou (Frauenberg)

Die Ortschaft Hluboká nad Vltavou (Frauenberg) ist vor allem wegen des Monumentalschlosses berühmt. Seine heutige Gestalt, inspiriert vom romantischen Schloss Windsor, bekam das Schloss am Ende des 19. Jh. Es handelt sich um eine der meist besuchten Sehenswürdigkeiten in Tschechien. Ein Wehr mit Floßgasse befindet sich am rechten Ufer.

Týn nad Vltavou (Moldautein)

Die Stadt über dem Zusammenfluss der Moldau und der Lužnice (Lainsitz) gehört zu den ältesten Siedlungen Südböhmens. Erste Erwähnungen des befestigten Gehöfts mit einer Siedlung an dieser Stelle stammen aus dem 12. Jahrhundert. Seit 1609 ist es eine königliche Stadt. In Týn nad Vltavou (Moldautein) staut sich die Moldau wegen des 60 km entfernt gelegenen Orlík-Stausees.