Bedeckt
Fr 15.11.
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Wolkig
So 16.11.
8/11°
Bedeckt
Sa 17.11.
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Ausgewählte Natursehenswürdigkeiten II.

Naturreservat Šance

Ausgerufen 1982 zum Schutz der Felshänge über dem Tal des Baches Břežanský potok und der hiesigen bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Einen Teil des Reservats bildet auch das untergegangene keltische Oppidum „na Šancích“, das vermutlich aus der Mitte des 1. Jh. v. Chr. stammt.

Natursehenswürdigkeit U Závisti

Eine bedeutende geologische Fundstätte. Eine übersichtliche Freilegung der sog. Letna-Formation aus dem Ordovizium (Paläozoikum). Geringe Vorkommen an Fossilien. Aus der Pflanzenwelt findet man hier vor allem Fetthennen und Felsen-Steinkraut.

Chuchelský háj

Ein Naturreservat zwischen den Ortschaften Velká Chuchle und Malá Chuchle zum Schutz des ursprünglichen Waldbestands und der seltenen und geschützten Pflanzen- und Tierarten. Es geht z. B. um zahlreiche wärmeliebende Reliktkäferarten, wie den Hirschkäfer oder den Kleinen Puppenräuber.

Barrandovské skály (Barrandov-Felsen)

1982 ausgerufenes Naturdenkmal auf einer Fläche von 11,5 ha zwischen Hlubočepy und Malá Chuchle. Das älteste geologische Reservat Tschechiens. Die Barrandov-Felsen sind jedoch auch zoologisch und botanisch von Bedeutung. Man findet hier ein Vorkommen an wärmeliebenden Felsengräsern und wirbellosen Tieren.

Branické skály (Braník-Felsen)

Wohl die bekanntesten und interessantesten Felsengebilde auf dem Gebiet Prags. Es handelt sich um ein markantes geomorphologisches Element am rechten Moldauufer mit einem Obersilur-Unterdevon-Profil. Eine relativ reichhaltige paläontologische Fundstätte mit Vorkommen an zahlreichen wärmeliebenden Pflanzen- und Tierarten.

Podolský profil (Podolí-Profil)

Seit 1988 ein Naturdenkmal, ursprünglich ein wandartiger Steinbruch am rechten Moldauufer. Durch die Freilegung der geologischen Schichten ist hier die Grenze der paläozoischen Formationen Silur und Devon gut sichtbar. Paläontologische Fundstätte. Der ehemalige Steinbruch bildet heute den natürlichen Bestandteil des Schwimmbads Podolí.

Petřínské skalky (Laurenziberg-Steingärten)

Das Gebiet umfasst die oberen Partien der Laurenziberg-Hänge und das Hochplateau des Laurenzibergs. Das Gebiet wurde zum Naturdenkmal erklärt, um die Sandsteingärten an den Randhängen des Laurenzibergs, die sog. „Felsenstadt“, zu schützen.

Letenský profil (Letná-Profil)

Ein aus zwei Lokalitäten am linken Moldauufer bestehendes Naturdenkmal, geschützt vorwiegend wegen der zahlreichen paläontologischen Funde sowie als sog. Stratotyp der Regionaleinheit der Letna-Formation des böhmischen Ordoviziums (Paläozoikum). 1988 zum Naturdenkmal erklärt.

Bílá skála (Weißer Felsen)

Ein Naturdenkmal am rechten Moldauufer in Prag-Libeň, bestehend vor allem aus zwei Felsvorsprüngen namens Bílá skála (Weißer Felsen) und Koráb (Schiff) im Holešovice-Mäander der Moldau. Das Naturdenkmal wurde zum Schutz der landschaftsbildenden Felsvorsprünge und der reichhaltigen paläontologischen Fundstätte errichtet.