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Fr 15.11.
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So 16.11.
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Sa 17.11.
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Ausgewählte Moldauwehre

Wehr Herbertov

Wehr Herbertov (Horní Mlýn) Das Wehr am Flusskilometer 314,95 der Moldau ist dreigeteilt: Links findet man einen abgerundeten breiten Überfall, in der Mitte eine gesteuerte Schotterschleuse und am rechten Ufer einen Triebwasserkanal für das Wasserkraftwerk.

Trilč Wehr

Am südlichen Rand von České Budějovice (Budweis) am Flusskilometer 241,725 der Moldau wird seit 1938 ein Wehr mit einem Wasserkraftwerk betrieben. Das Wasserkraftwerk verfügt über zwei Kaplan-Turbinen mit einer Leistung von jeweils 650 kW und einem Gefälle von 3,77 m. Der Wehrkörper verfügt über zwei Schützentafeln und eine 6,5 m breite Floßgasse.

Jirásek-Wehr

in České Budějovice (Budweis). Ein Walzenwehr mit Wasserkraftwerk und Floßgasse am rechten Ufer der Moldau, erbaut zwischen 1927 und 1929. Benannt nach dem Planer, Ing. Antonín Jirásek.

Wehr Kořensko

Ein Wehrkörper mit vier 20 m langen Feldern, 4,8 m hoch, erbaut zwischen 1986 und 1991 etwa 2 km stromabwärts hinter dem Zusammenfluss der Moldau und der Lužnice (Lainsitz). Es handelt sich um eine sog. versenkte Staustufe: das Wehr wird mit dem aufgestauten Wasser des Orlík-Stausee geflutet und staut das Wasser nur dann an, wenn der Wasserpegel im Orlík-Stausee unter 353,05 m ü. M. absinkt. Dadurch werden Schwankungen des Wasserstandes in Týn nad Vltavou (Moldautein) verhindert.

Das Wehr in Vrané

Der Wehrkörper ist ein Bestandteil der Wasseranlage Vrané und besteht aus zwei Schiffsschleusen am linken Ufer und einem Wasserkraftwerk am rechten Ufer. Das Wehr bilden vier 20 m lange Felder mit zwei, übereinander angebrachten Schützentafeln, die das Wasser bis zu einer Höhe von 9,7 m aufstauen.

Deichschleuse Troja - Podbaba

Gebaut von der Firma Lanna zwischen 1899 und 1902 im Rahmen der Schiffbarmachung der Moldau zwischen Prag und Mělník (Melnik). Die Deichschleuse befindet sich am linken Moldauufer an der Insel Císařský ostrov (Kaiserinsel) und besteht aus zwei Kammern mit den Abmessungen 137,5 x 20 m, bzw. 73 x 11 m. Die Kammern überwinden einen Pegelunterschied von 5,5 m und ermöglichen die Schifffahrt vom Staubecken des Troja-Wehrs.