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Ausgewählte Moldaubrücken II.

Žďákovský most (Ždákov-Brücke)

Die 543 m lange Straßenbrücke über dem Tal des Orlík-Stausees erinnert an die untergegangene (überflutete) Ortschaft Žďákov. Die zwischen 1957 und 1967 gebaute elegante Einbogen-Brücke war damals die größte Konstruktion dieser Art in Europa. Die Spannweite des Bogens beträgt 330 m, der Bogen ist 3 100 t schwer.

Vestecký most (Vestec-Brücke)

Eine 229 m lange Stahlbetonbrücke an der Strecke Votice - Příbram. Die 11 m über dem aktuellen Moldaupegel liegende Brückenfahrbahn, liegt auf drei Steinpfeilern mit Ziegelfüllung. Die Brücke wurde 1936 fertiggestellt.

Štěchovický most (Štěchovice-Brücke)

(Brücke des Dr. E. Beneš) Die elegante, zwischen 1937 und 1939 innerhalb von 22 Monaten gebaute Einbogenkonstruktion, verbindet Štěchovice mit der Ortschaft Brunšov am rechten Moldauufer. Die Brückenfahrbahn ist auf zwei hohlen Betonbögen mit jeweils 114 m Spannweite eingehängt. Die Brücke ist seit 1965 ein Kulturdenkmal.

Davelský most (Davle-Brücke)

Eine alte Eisenbahnbrücke in Davle, fertiggestellt im Jahr 1905. Heute dient sie nur als Fußgängerbrücke. Im Jahr 1968 war die Brücke im amerikanischen Spielfilm „Brücke von Remagen” zu sehen. Die Fachwerk-Stahlkonstruktion mit drei Feldern und einer Gesamtlänge von 141 m liegt auf drei Steinpfeilern, die vor dem Auffüllen der Talsperre Vranská um 1,5 m erhöht wurden.

Eisenbahnbrücke Měchenice (Skochovice)

Eine Fachwerk-Stahlbrücke bestehend aus fünf Feldern. Das 83,5 m lange Hauptfeld bildet im oberen Abschluss einen Bogen, die restlichen Felder sind gerade. Die 207,5 m lange Brücke wurde 1897 fertiggestellt, 1935 mussten im Zusammenhang mit dem Auffüllen der Talsperre Vranská die Pfeiler um 2,75 erhöht werden, um den Flussverkehr aufrecht zu erhalten.

Most Zbraslav (Zbraslav-Brücke)

Die Straßenbrücke verbindet Zbraslav mit der Ortschaft Závist am rechten Moldauufer. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 1964. Die Stahlbetonkonstruktion mit einer Gesamtlänge von 203,84 m liegt auf einem Bogen mit 86 m Spannweite.

Branický most (Braník-Brücke)

(…manchmal auch die Intelligenz-Brücke genannt) Die 14 m breite und 910 m lange Stahlbeton-Eisenbahnbrücke besteht aus 15 Feldern, mit einer Spannweite von jeweils 53,5 m. Die Höhe über dem Wasser beträgt 19 m. Das die Orte Malá Chuchle und Braník verbindende Bauwerk wurde am 30. Mai 1964 in Betrieb genommen.

Barrandovský most (Barrandov-Brücke)

Eine Stahlbeton-Straßenbrücke mit einer Gesamtlänge von 352 m und einer Breite von 40 bis 55 m. Die zum Prager Stadtring gehörende Brücke hat in jeder Richtung 4 Fahrstreifen und gehört zu den meistbelasteten Verkehrsbauten Tschechiens. Die Brücke ging in zwei Etappen in Betrieb – die Südhälfte in 1983, die Nordhälfte in 1988.

Eisenbahnbrücke Vyšehrad

Die vierte Brücke in Folge auf dem Gebiet der Hauptstadt verbindet den Stadtteil Smíchov mit dem rechten Moldauufer unter dem Felsen Vyšehrad. Die Fachwerk-Stahlkonstruktion besteht aus drei 69,9 m langen Feldern. Die Brückenfahrbahn ist 8,1 m breit. Die Brücke wurde zwischen 1900 und 1901 an der Stelle der ursprünglichen Eingleisbrücke gebaut.

Palackého most (Palacký-Brücke)

Eine Steinbrücke mit sieben Gewölben, zwischen 1876 und 1878 gebaut. Im Jahr 1951 nachträglich von ursprünglich 10,7 m auf 13,5 m erweitert (Breite einschließlich der Gehsteige). Diese Straßenbrücke verbindet den Platz Palackého nám. mit der Kreuzung U Anděla im Stadtteil Smíchov. Über die Brücke führt auch eine zweigleisige Trambahnstrecke.