Halbbedeckt
Do 14.12.
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Fr 15.12.
3/5°
Halbbedeckt
So 16.12.
-1/3°

Ausgewählte Moldaubrücken I.

Brücke Horní Vltavice (Obermoldau)

Eine 35 m lange Brücke mit charakteristischen, 6 m hohen Stahlbetonbögen, gebaut von der Prager Firma Pittel und Brausewetter (Fertigstellung 1926). Im Jahr 1987 zum technischen Kulturdenkmal erklärt.

Rechle Lenora (Eleonorenhain)

Überdachter Holzsteg auf drei Steinpfeilern über der Teplá Vltava (Warme Moldau). Diente zum Auffangen und Sortieren von Schwemmholz mithilfe von Holzstangen (Balken), die durch den Stegboden heruntergelassenen wurden. Rechle ist 25 m lang, 1,8 m breit und 4 m hoch. Baujahr 1870.

Soumarský most (Lasttier-Brücke)

Ursprünglich eine Furt, später eine Brücke (heute befahrbar) über die Teplá Vltava (Warme Moldau) auf der sog. Goldenen Straße (historische Handelsstraße, auf der das Salz aus Österreich in die Böhmischen Länder gebracht wurde). Einstiegsplatz für Bootsfahrten auf der Moldau in Richtung Nová Pec.

Na Rechlích Český Krumlov (Böhmisch Krumau)

Ein Wehr mit Brücke (Steg) am Flusskilometer 284,9 der Moldau. Der 110 m lange, überdachte Holzsteg diente einst zum Auffangen und Abzählen von Schwemmholz (ähnlich wie Rechle in Lenora). Das Alter der Brücke wird auf über 200 Jahre geschätzt.

Lazebnický most (Barbierbrücke) in Č. Krumlov (Böhmisch Krumau)

Eine Holz-Straßenbrücke, die den Stadtteil Latrán mit dem historischen Stadtkern verbindet. Verziert mit Statuen Jesu Christi und des Hl. Johannes von Nepomuk. Von der Brücke hat man eine der schönsten Aussichten auf das Schlossareal über dem Fluss.

Dlouhý most (Lange Brücke)

České Budějovice (Budweis) – eine Straßenbrücke, die den Westteil von České Budějovice mit dem Stadtzentrum verbindet. Die Brücke in ihrer heutigen Gestalt wurde 1998 eröffnet. Es handelt sich um eine Stahl-Hängekonstruktion, die an der gleichen Stelle installiert wurde, wo bereits im 18. Jh. eine Holzbrücke die beiden Moldauufer verband.

Týn nad Vltavou (Moldautein)

Eine historische Stahlbrücke aus dem Jahr 1892 nach einem Projekt von Ing. Josef Mayr, hergestellt von der Prager Brückenbauanstalt. Die Brücke steht an der Stelle einer ursprünglichen Holzbrücke (die es wahrscheinlich schon in der 1. Hälfte des 13. Jh. gab). Sie besteht aus zwei 60 m langen Feldern mit einem Steinpfeiler in der Mitte.

Podolský most (Podolí-Brücke)

Eine 510 m lange Straßenbrücke in Stahlbetonbauweise, gebaut zwischen 1937 und 1942 an der Strecke Tábor - Písek. Die elegante Konstruktion (wurde auf der Pariser Ausstellung 1937 ausgezeichnet) besteht aus mehreren Bögen, der Größte hat eine Spannweite von 150 m. Die Brücke ersetzte die alte Kettenbrücke aus dem Jahr 1848. Die Pfeiler der Brücke sind seit 1960 teilweise im Orlík-Stausee versenkt.

Eisenbahnbrücke Červená nad Vltavou

Ein Eisenbahnviadukt in Stahlbetonbauweise über das Moldautal, gebaut von der Prager Brückenbauanstalt zwischen 1886 und 1889 in der damals neuen, sog. Freibauweise, d. h. ohne der Verwendung von Gerüst. Die Brücke ist 253 m lang und besteht aus drei Feldern auf zwei Steinpfeilern. Ihre Höhe über dem Talboden beträgt 68 m.

Zvíkovský most (Zvíkov-Brücke)

Die Straßenbrücke wurde (genauso wie ihre „Zwillingsschwester“ über dem Fluss Otava) 1963 in Betrieb genommen. Die in Freibauweise (ohne Gerüst) gebaute Brücke ist 253 m lang und steht auf drei Pfeilern, wobei der letzte 75 m hoch ist. Der Bau der Brücke begann noch vor dem Auffüllen des Orlík-Stausees, die Fertigstellung erfolgte bereits bei erhöhtem Wasserstand.