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Di 18.12.
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Mi 19.12.
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Do 20.12.
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Ausgewählte historische Sehenswürdigkeiten
an der obere Moldau

Vyšší Brod (Hohenfurth)

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist das vor 1259 von Peter Wok von Rosenberg gegründete Zisterzienserkloster. Ein Bestandteil des Gebäudekomplexes ist die ursprünglich frühgotische Klosterkirche Mariä Himmelfahrt. Unter dem Fußboden des Presbyteriums befindet sich die Grabstätte der Rosenberger.

Rožmberk nad Vltavou (Rosenberg)

Die Dominante des Städtchens bildet ein umfangreicher Burgkomplex auf einem Felsvorsprung über dem Mäander der Moldau, bestehend aus der sog. Oberen Burg aus dem 13. Jh., von der bis heute nur der Rundturm erhalten blieb, sowie aus der sog. Unteren Burg aus der 1. Hälfte des 14. Jh. Wertvoll ist ebenfalls die frühgotische (1271 erbaute) Marienkirche auf dem Marktplatz.

Český Krumlov (Böhmisch Krumau)

Städtisches Denkmalschutzgebiet, steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Gebäudekomplex des Renaissanceschlosses (ursprünglich eine gotische Burg) wird vom typischen Zylinderturm dominiert. Auf dem Schlossgelände ist unter anderem das erhaltene barocke Schlosstheater aus dem 17. Jh. zu finden. Im historischen Stadtkern findet man neben zahlreichen gotischen und barocken Häusern auch die gotische St.-Veits-Kirche, die Kirche des Hl. Jobst u. a.

Zlatá Koruna (Goldenkron)

Die Ortschaft ist bekannt vor allem wegen des 1263 von Přemysl Otakar II gegründeten Zisterzienserklosters. Das Kloster wurde 1785 von Josef II aufgelöst und im Verlauf der Jahrhunderte mehrmals umgebaut, gehört aber dennoch bis heute zu den schönsten und wertvollsten Bauwerken der südböhmischen Gotik.

Keltisches Oppidum Třísov

Ursprünglich eine keltische befestigte Stadt, deren Entstehung in das 2. Jh. v. Chr. datiert wird. Die größte Blüte erlebte sie im 1. Jh. v. Chr., als sie eine Fläche von 26 ha einnahm. Heute ist der Ort ein archäologisches Denkmalschutzgebiet.

Dívčí Kámen (Maidstein)

Die Burgruine der 1349 von den Rosenbergern gegründeten mächtigen Burg steht auf einem hohen Felsen über dem Zusammenfluss der Moldau und des Baches Křemežský potok. Nach 1506 blieb die Burg unbewohnt und wurde nicht weiter gepflegt. Heute handelt es sich um eine der größten mittelalterlichen Sehenswürdigkeiten Tschechiens.

Hluboká nad Vltavou (Frauenberg)

Das Schloss Hluboká, dessen Grundriss die Form eines unregelmäßigen Fünfecks hat, entstand anstelle einer ursprünglich gotischen Burg aus dem 13. Jahrhundert. Die heutige Gestalt im Stil der englischen Windsor-Gotik bekam das Schloss durch den Umbau zwischen 1841 und 1871. In der Reithalle des Schlosses befindet sich die Südböhmische Mikoláš-Aleš-Galerie.

Schloss Ohrada (Zwinger)

Das zwischen 1708 und 1713 nach einem Projekt des Architekten P. I. Bayer erbaute barocke Jagdschloss verfügt über ein großes Wildgehege. Seit 1842 ist hier das Forst-, Jagd- und Fischereimuseum untergebracht. In unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses befindet sich ein kleiner Tiergarten.

Karlův hrádek (Karlshaus)

(Hrádek u Purkarce) Die Ruine der von Karl IV. um 1357 erbauten gotischen Burg am linken Moldauufer, etwa 7 km nördlich von Hluboká, diente vor allem Jagdzwecken. Seit dem Ende des 14. Jh. war die Burg unbewohnt.

MITROWICZ CHATEAU

Es handelt sich um ein malerisches Schloss in der Ortschaft Koloděje nad Lužnicí, das Gegenstand einer sehr anspruchsvollen, behutsamen Rekonstruktion war und seit dem Jahr 2015 der breiten Öff entlichkeit zugänglich ist.

Einzigartig ist das Schloss wegen seiner Wandmalereien, die das gesamte erste repräsentative Stockwerk zieren. Der Renaissanceabschnitt des Schlosses ist aus dem Jahre 1565 und wurde von Adam Čabelický von Soutice begründet. In den Jahren 1737–1741 führte Franz Karl Wratislav mit seiner Ehefrau Maria Anna geb. Kinsky eine Erweiterung des Wohnabschnitts samt Anbau der Hl.-Anna-Kapelle durch. So entstand die heutige barocke Gestalt des Schlosses.

In der Saison bietet das Areal kostümierte Führungen durch die Innenräume, lustige Theatervorstellungen, Schwertkämpfe, stilvolle Erfrischungsmöglichkeiten und Picknickkörbe, die Sie am Kräutergarten mit einem Ausblick auf das Biotop oder im erneuerten Schlosspark genießen können, in dem 8 500 Pfl anzen und 50 Bäume gepfl anzt wurden.

Aktuelle Informationen zum Programm und die Kontaktdaten:
Koloděje nad Lužnicí
Tel.: 728 353 133
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